Trump in Saudi-Arabien: Was Saudis Denken

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Der Besuch von US-Präsident Trump in Saudi-Arabien, erhielt weltweite Aufmerksamkeit für dessen Einladung von 50 Nationen für ein gemeinsames Treffen, die bahnbrechenden Abkommen, die währenddessen abgeschlossen wurden, sowie für die Warmherzigkeit, mit der Trump während seines Aufenthaltes von der saudi-arabischen Bevölkerung willkommen geheißen worden ist.

Die zweitägige Reise nach Riad, ist noch immer ein Gesprächsthema von hohem Gewicht im Land. Über den ersten Arab Islamic American Summit angesprochen, erklärte Außenminister Saudi-Arabiens Adel Al Jubeir: „Ich denke, die Tatsache, dass das Treffen überhaupt stattfand, ist schon von historischer Bedeutung. Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig dies für die Weltgeschichte ist.“

Terrorismusbekämpfung, die Bemühungen der USA hierzu und die dutzenden muslimischen Alliierten, die hierfür zusammenkamen, wurden ebenfalls vom einem saudi-arabischen Harley Davidson Club geehrt. Ein Mitglied des Vereines, Mohammed Alrasheed, trug hierzu sein T-Shirt welches „Ride for Entertainment“ auf der Vorderseite und „No to Terrorism“ aud der Rückseite laß.

Der Themenschwerpunkt Terrorismusbekämpfung, konnte im ganzen Land nachempfunden werden. Der aus Dammam-stammende Fahad Alamauri, Gründer und Manager bei Leading Innovations, erklärte Arabia Now gegenüber: „Andere Länder haben jetzt ein besseres Bild von Saudi-Arabien als einer der größten Kämpfer gegen Terrorismus und gemeinsamen Verbündeten mit den USA, Seite an Seite, um letztlich das gleiche Ziel zu erreichen.“

Maha Nazer, ein Coach aus Riad, kommentierte, dass der Besuch des Präsdidenten „eine sehr gute Chance für die Welt war, zu sehen wer wir sind. Wir sind sehr gute Menschen, und wir bereiten herzliche Willkommesempfänge. Wir sind froh, dass wir nicht voreilig geurteilt haben. Ich denke Präsident Trump hat uns eine Menge Respekt gezeigt und seine Ansprache hat gezeigt, dass er gute Beweggründe hat.“

Der Besuch des US-Präsidenten hat darüberhinaus Licht auf die wichtige Bedeutung von Frauen in Saudi-Arabien geworfen. Tochter von Donal Trump, Ivanka Trump, die zudem Beraterin an seiner Seite ist, nahm an der von MiSK gesponserten Social Media Konferenz teil und traf sich hier mit einer Reihe an Frauen, die in Führungspositionen tätig sind, angeführt mit Prinzessin Reema bint Bandar al Saud. In einem Gespräch mit der Gruppe, betonte Ivanka: „In jedem Land, einschließlich der USA, müssen sich Mädchen und Frauen Herausforderungen stellen. Saudi-Arabiens Fortschritt, insbesondere in den vergangenen Jahren, ist sehr vielversprechend.“

Trumps Ehefrau Melania Trump, betonte des Weiteren die unglaublichen Fortschritte, die das Königreich auf dem Gebiet der Bildung gemacht hat, während sie eine amerikanische Schule in Riad besuchte. Über 95 Prozent der saudischen Bevölkerung haben heutzutage eine Bildung nach UN Standards. Im Jahr 1970 waren dies gerade einmal 8 Prozent.

Nur wenige US-Präsidenten hatten sich so viel für den Besuch in das Königreich vorgenommen, wie Präsident Trump. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum die Menschen in Saudi-Arabien diesem Thema besonders starke Beachtung schenken. In Rückblick auf die Reise, erklärte Maha Nazer aus Riad: „Wir sind sehr froh, dass er hier war. Ich hoffe, dass die Menschen sich bald an eine Saudi-US Beziehung gewöhnen. Diese Beziehung wird auch anderen Ländern dabei helfen, die Welt zu bessern.“