König Verlangt Stärkere US-Saudi Partnerschaft im Kampf Gegen Terrorismus

Salman bin Abdulaziz

Saudi-Arabiens König Salman bin Abdulaziz drängte die arabischen Nationen dazu, vermehrt Partnerschaften mit den USA zu fördern, um gemeinsam „Extremismus und teuflische Kräfte“ zu bekämpfen. Der saudische König gab eine Stellungnahme hierzu bei dem Arab Islamic American Summit am 21. Mai in Riad, bei welchem er und der amerikanische Präsident Donald Trump mehr als 50 Führungskräfte der teilnehmenden Nationen dazu ersuchten, gemeinsam gegen Terrorismus vorzugehen.

König Salman bedankte sich bei Präsident Trump für dessen Besuch in Saudi-Arabien während seiner ersten offiziellen Auslandsreise. Er lobte die bereits bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Ländern, dessen Ziel er mit „Frieden, Sicherheit und positiver Entwicklung“, beschreibt.

“Wir treffen uns heute bei dieser Veranstaltung, um unsere Ernsthaftigkeit auszudrücken. Wir wollen schnelle Schritte einleiten, die ernsthafte Partnerschaften mit den freundlich gesinnten Vereinigten Staaten fördern, welche unseren gemeinsamen Interessen dienen und dazu beitragen Sicherheit, Frieden und Entwicklungen für die Menschheit zu erreichen.“, so erklärte der König weiter.

“Aufgrund unserer Verantwortung gegenüber Gott, sowie unseren Menschen und der Welt, müssen wir gemeinsam gegen den Extremismus und der teuflischen Kraft ankämpfen“, so König Salman.

Er kritisierte den Iran für die „Ablehnung der guten Nachbarschaft“ und dessen Verfolgung von regionaler Ausweitungskampagnen, Einmischung in kriminelle Machenschaften und der Störung von internen Angelegenheiten anderer Länder, sowie dessen Verletzung von internationalen Gesetzen.

“Das iranische Regime hat den Terrorismus seit der Khomeini Revolution bis heute vorangetrieben“, so bemerkte König Salman.

Im Anschluß an den Summit, weihten der König und der US-Präsident das neue Center for Combating Extremist Ideology ein. Das Zentrum soll die Verbreitung von Extremismus verhindern durch eine Förderung der Mäßigung, Mitgefühl und des produktiven Dialoges.

Quelle: Die Königliche Botschaft von Saudi-Arabien